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Was man über die Bundestagswahl wissen muss

Deutschland
23.09.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Behält Angela Merkel die Macht? Oder gelingt Martin Schulz noch der Überraschungserfolg? Kommt der politische Wechsel? Oder bleibt am Ende alles beim Alten? Das haben an diesem Sonntag die Bürger in der Hand. Alles Wichtige zur Wahl:

WÄHLER: Rund 61,5 Millionen Wahlberechtigte dürfen den 19. Bundestag wählen. Im Vergleich zu 2013 sind das rund 400 000 Wahlberechtigte weniger. Drei Millionen Erstwähler können ihre Stimme abgeben. Insgesamt ist die Wahlbevölkerung aber so alt wie nie zuvor. Zum ersten Mal ist mehr als die Hälfte aller Wahlberechtigten über 52 Jahre alt, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung errechnet hat. Mehr als jeder Dritte (36,1 Prozent) ist einer Schätzung des Bundesamtes für Statistik zufolge 60 Jahre oder älter.

WAHL: Die Kabinen in den 73 500 Urnenwahlbezirken im Land sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Etwa 30 Prozent der Wähler wollen einer Umfrage zufolge ihre Stimme dann schon per Briefwahl abgegeben haben. 2013 lag der Anteil der Briefwähler bei 24,3 Prozent. 42 Parteien treten in diesem Jahr an, 34 von ihnen mit Landeslisten. 2013 waren es 34 Parteien (30 mit Landeslisten). 650 000 Wahlhelferinnen und - helfer sind am Wahltag in den insgesamt 299 Wahlkreisen im Einsatz.

Rund 92 Millionen Euro wird die Wahl den Bund kosten, schätzt das Bundesinnenministerium. Das wären 15 Millionen Euro mehr als 2013 (77 Mio. Euro) - und mehr als je zuvor.

AUSGANGSLAGE: Bei der Bundestagswahl 2013 erzielte die CDU/CSU 41,5 Prozent, die SPD 25,7, die Linke 8,6, die Grünen 8,4, die FDP 4,8 und die AfD 4,7 Prozent. Im aktuellen Bundestag sitzen 630 Abgeordnete. Die Union stellt die größte Fraktion (309 Sitze), die SPD hat 193 Sitze. Linkspartei und Grüne in der Opposition kommen auf 64 bzw. 63 Sitze. Eine Abgeordnete - Erika Steinbach - ist fraktionslos. Sie trat im Laufe der Wahlperiode aus der CDU und der Unionsfraktion aus.

KANZLERFRAGE: Nur Konrad Adenauer (1949-1963) und Helmut Kohl (1982-1998) waren länger im Amt als Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Vorsitzende strebt ihre vierte Amtszeit an. Seit 2005 sitzt Merkel im Kanzleramt. Sie ist nach sieben Männern die erste Frau an der Regierungsspitze. Seit Gründung der Bundesrepublik hat die Union rund 48 Jahre lang den Kanzler gestellt, die SPD rund 20 Jahre.

KOALITIONEN: Die aktuelle Regierung ist die dritte große Koalition nach 1966 und 2005. Seit 1961 waren die Koalitionen stets zweifarbig: Schwarz-Gelb, Rot-Gelb, Rot-Grün - oder eben Rot-Schwarz.

PERSONAL: Nur Union (Angela Merkel), SPD (Martin Schulz) und FDP (Christian Lindner) setzen auf einen einzigen Spitzenkandidaten. Linke, Grüne und AfD schicken jeweils ein Duo ins Rennen: Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt (Grüne), Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch (Linke), Alice Weidel und Alexander Gauland (AfD).

UMFRAGEN: Seit Monaten gehen die Meinungsforschungsinstitute von einem Sieg der Union aus. Die CDU/CSU liegt in den Umfragen bei 34 bis 37 Prozent. Die SPD kommt auf 20 bis 22 Prozent. Spannend dürfte der Kampf um Platz drei werden: Grüne, FDP, Linke und AfD liegen fast gleichauf. Die AfD erreicht in den Umfragen 10 bis 13 Prozent, die FDP 9 bis 11 und die Linke 8,5 bis 11 Prozent. Für die Grünen werden 7 bis 8 Prozent vorhergesagt.

OPTIONEN: Kommt die vierte GroKo? Rechnerisch wäre es eine der wenigen Varianten, für die es in den Umfragen zu einer Mehrheit reicht. Was wären die Alternativen? Für ein «Jamaika»-Bündnis aus Union, Grünen und FDP würde es zwar in allen Umfragen reichen. Grüne und Liberale sehen diese Koalition aber sehr skeptisch. Bei manchen Instituten hat Schwarz-Gelb eine knappe Mehrheit. Rot-Rot-Grün ist von einer Mehrheit weit entfernt.

 

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