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Uster

Schweiz, Uster
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"Uster" ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des gleichnamigen Bezirks des Kantons Zürich in der Schweiz.

Die Bedeutung der Stadt Uster ist mit dem Bau des S-Bahn-Netzes des Zürcher Verkehrsverbunds stark gewachsen.

Wappen
Blasonierung
: "Gespalten von Silber und von Rot mit zwei silbernen Balken"

Die Herkunft des Wappens ist nicht ganz klar, da man eine Übernahme von den Freiherren von Uster ausschliesst.

Im 19. Jahrhundert wurde von der Gemeinde ein anderes Wappen gewählt: «drei grüne Linden- oder Apfelbäume». Sie erscheinen erstmals auf einer Schützenfahne von etwa 1835. Am 19. Juni 1917 wurde beschlossen, das alte Wappen zu übernehmen.http://www.uster.ch/de/portrait/geschichtemain/geschichte/?action=showinfo&info_id=1972

Geographie

Uster liegt im Zentrum des Kantons Zürich und ist mit 28,56 km² die grösste Gemeinde im Bezirk Uster. Die Gemeinde liegt östlich des Greifensee in 13 Kilometer Luftdistanz zu Zürich.

Der grösste Anteil von Uster wird von Kulturlandschaften eingenommen, die 44,5% des Gemeindegebietes umfassen. Weitere 27% sind Wald und 18.4% Siedlung, 7.8% Verkehr und 0.4% Gewässer.

Im Norden liegt Volketswil, sowie ein kleiner Zipfel von Fehraltorf. Im Osten befinden sich die Gemeinden Pfäffikon und Seegräben. Im Süden liegt die Gemeinde Gossau und die Gemeinde Mönchaltorf, im Nordwesten Greifensee.

Ortsteile



Geschichte
Schloss Uster, Kirchuster und das Weingut im frühen 18. Jahrhundert
Uster um 1900
Schloss Uster von Süden
Die alemannische Siedlung Uster wird im Jahr 775 erstmals urkundlich erwähnt.

Der ursprüngliche Kern von Uster ist das heutige Oberuster (im Bereich der «Insel»). Es kreuzten sich dereinst dort die Römerwege vom Glatttal zum Oberland (dem Aabach entlang) und von Winterthur zum Zürichsee. Auf dieser Insel, die auf der einen Seite noch heute vom Aabach und auf der anderen Seite von einem künstlichen Kanal (heute die Strasse) eingefasst ist, stand die erste Mühle. Sie wurde später etwas nach Süden und auf die andere Kanalseite verlegt, wo sie heute noch - eher unscheinbar - steht (das Mühlerad existiert nicht mehr).

So stammt der Name «Uster» dann auch von diesem Bach ab. Aus dem alemannischen «Oster-Aa» (wilder Bach) wuchs «Osterach» und schliesslich «Uster». In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden in Oberuster Grabstellen entdeckt, welche diese Siedlungen bekunden.

Grosse Teile der Ländereien um Oberuster gehörten dem Kloster Rüti. Der Ortskern selber aber gehörte zum grössten Teil freien Bauern, was zu jener Zeit unüblich war.

Um das Jahr 1100 errichteten die Herren von Winterthur mitten im Gebiet des Grafen von Rapperswil das Schloss Uster, welches sich heute als Wahrzeichen über der Stadt erhebt. Dadurch, dass das Land und Schloss unterschiedlichen Herren gehörten, bildete sich in Uster kein eigentlicher Altstadtkern; einzig im Gebiet der heutigen Zentralstrasse liessen sich ein paar Handwerker nieder, aber ansonsten wurde der dörfliche Charakter bewahrt.

Die Geschichte der Baumwollspinnerei und der industriellen Revolution in Uster und im Zürcher Oberland kann heute anhand des Industrie-Lehrpfades an 49 Objekten zwischen Uster und Bauma eindrücklich nacherlebt werden.

Anfang des 19. Jahrhunderts erlangte das Dorf durch die zunehmende Industrialisierung mehr und mehr Bedeutung und zählte mit dem Zürcher Oberland zu den am dichtesten industrialisierten Gegenden Europas. 1830 forderten am Tag von Uster (22. November), 10"000 Landbewohner mehr demokratische Rechte, einen Rücktritt der alten Gewalten und die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Dies war der erste Schritt zu einem modernen Kanton Zürich. 1831 wurde als Ergebnis des "Ustertages" eine neue Verfassung auf Basis der Volkssouveränität, der Gewaltentrennung und der Gleichberechtigung der Landbewohner, sowie Presse- und Gewerbefreiheit im Kanton Zürich eingeführt.

1832 geriet Uster in die Schlagzeilen, als am 22. November, enttäuscht über nicht eingehaltene Versprechen der Regierung, Heimweber die Fabrik der Firma Corrodi & Pfister, ausgestattet mit den ersten mechanischen Webstühlen, aus Angst um ihre Arbeitsplätze niederbrannten. Gegen fünfzig Beteiligte an dieser Tat wurden daraufhin zu Ketten- und Gefängnisstrafen von bis zu 24 Jahren verurteilt. Dieses Ereignis ging später als "Der Brand von Uster" bzw. "Usterbrand" in die Geschichtsbücher ein. Die Tat ist das bekannteste Beispiel eines Maschinensturms in der Schweiz.

1856 wurde die Bahnstrecke Wallisellen–Uster der ehemaligen Bahngesellschaft Glatthalbahn eröffnet. Das Bahnhofsgebäude in der Stadt Uster gehört zu den ältesten Bahnhöfen in der Schweiz

1909 erhielt Uster eine Strassenbahn (Uster-Oetwil-Bahn). Am 1. Oktober 1949 fuhr die Bahn zum letzten Mal die Strecke Uster-Oetwil und wurde danach durch Autobusse ersetzt.

Trauriges Aufsehen erregte ein schwerer Unfall am 9. Mai 1985, als gegen 20:25 Uhr im Hallenbad Uster die Stahlanker der untergehängten Decke aufgrund von Spannungsrisskorrosion versagten. 12 Personen starben, 19 wurden verletzt. Der verantwortliche Ingenieur hatte die aggressive Natur von Chlorverbindungen in feuchtwarmer Luft unterschätzt.

Quellen zur Geschichte von Uster werden im Stadtarchiv Uster und in der Paul-Kläui-Bibliothek aufbewahrt.

Politik
Gemeinderat
Die Legislative ist der Gemeinderat mit 36 Sitzen.



Stadtrat
Die Exekutive ist der siebenköpfige Stadtrat. Sitz des Stadtrates war bis 2007 das 1962 nach den Plänen von Bruno Giacometti erbaute Stadthaus. Seit Juni 2007 tagt der Stadtrat in einem Neubau gleich neben dem Stadthaus. Dem Stadtrat gehören aktuell an (Wahl Februar 2006):
* Martin Bornhauser (SP, Stadtpräsident)
* Thomas Kübler (FDP, Bau)
* Esther Rickenbacher (SP, Gesundheit)
* Hans Streit (SVP, Sicherheit)
* Barbara Thalmann (SP, Soziales)
* Sabine Wettstein (FDP, Bildung)
* Heinz Wolfensberger (SVP, Finanzen)



Gemeinde- bzw. Stadtpräsidium
Gemeindepräsidenten (bis 1970)
* 1889–1892 Emil Stadler-Dändliker, FDP
* 1892–1895 Berthold Kirchhofer, FDP
* 1895–1919 Johann Heinrich Bosshard-Morf, FDP
* 1919–1922 Jean Graf-Brunner, Dem.
* 1922–1925 Emil Stadler-Gujer, FDP
* 1925–1938 Theophil Pfister, BGB
* 1938–1948 Emil Stadler-Gujer, FDP
* 1948–1958 Ernst Wettstein, BGB
* 1958–1962 Hans Berchtold, FDP
* 1962–1966 Werner Graf, FDP
* 1966–1974 Albert Hofmann, SVP, ab 1970 Stadtpräsident

Stadtpräsidenten (ab 1970)
* 1974–1986 Walter Flach, FDP
* 1986–1998 Hans Thalmann, parteilos
* 1998–2006 Elisabeth Surbeck, FDP
* seit 2006 Martin Bornhauser, SP

Kantonsrat
Im Kantonsrat des Kantons Zürich ist die Stadt Uster durch vier Personen vertreten:
* Ornella Ferro (Grüne)
* Thomas Kübler (FDP)
* Benno Scherrer (Grünliberale)
* Sabine Wettstein (FDP)

Bevölkerung
Bevölkerungsstruktur

In der Gemeinde Uster lebten im Jahre 2008 31"109 Menschen. Nach der Volkszählung 2007 waren 78,8% der Bevölkerung im Besitz der schweizerischen Staatsbürgerschaft. Im Kanton Zürich ist der Durchschnitt 78%. Zur katholischen Kirche bekannten sich im Jahr 2000 31,7% der Einwohner, 45,0% waren reformiert, 11,7% waren konfessionslos und 11,6% anderer Konfession. 2007 waren 15.5% der Einwohner jünger als 15 Jahre. 5.2% der Einwohner zwischen 15 und 19 Jahren. Zwischen 20 und 64 Jahren sind rund 64,7% der Einwohner. Älter als 64 Jahre waren 14,6% der Einwohner.

Religion
Schloss und Kirche von Uster von Nordwesten
Die grössten Kirchgemeinden in Uster sind die der Evangelisch-reformierten und der römisch-katholischen Kirche. Die Reformierte Kirche in Uster ist eine vom Architekt Johannes Volkart von Winterthur in klassizistischem Stil geplante und beim Schloss am Schlosshügel erbaute Kirche. Sie wurde am 31. Oktober 1824 eingeweiht. Nach der Reformation wurde 1883 mit dem Bau der ersten katholischen Kirche in Uster begonnen. Das neugotische Bauwerk wurde im Jahr 1962 abgebrochen und durch die 1965 eingeweihte Kirche St. Andreas des Architekten André M. Studer ersetzt. Ihr Glockenturm an der Neuwiesenstrasse ist ein markantes Wahrzeichen innerhalb der Stadt.

Neben den grossen anerkannten Kirchen finden sich in Uster auch freikirchliche Gemeinden, wie zum Beispiel die Neuapostolische Kirche, die Chrischona-Gemeinde mit einer Jungschargruppe des Bundes Evangelischer Schweizer Jungscharen, eine Pfingstgemeinde oder die GvC Chile Züri Oberland, dazu eine Freie Kirche sowie eine Gemeinde der Heilsarmee Zürich Oberland. Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) der Region Greifensee hat ihr Gemeindezentrum in Uster. Insgesamt sind sieben Gemeinden Mitglied in der im Jahr 1956 gegründeten Evangelischen Allianz Uster.
Neben den christlichen Religionsgemeinschaften gibt es in Uster auch zwei türkische Hinterhofmoscheen.

Wirtschaft
Die zentrale Lage und die gute Erschliessung mittels öffentlichem Verkehr hat seit 1990 einen Bauboom und steigende Immobilienpreise ausgelöst. Die 1"200 in der Stadt ansässigen Unternehmen, zum grossen Teil im Dienstleistungssektor zu Hause, bieten rund 11"000 Arbeitsplätze.http://uster.ch/de/gewerbe/gewerbeinkuerze/ Die Uster Technologies hat ihren Sitz in Uster.

Öffentlicher Verkehr
Uster, Bahnhof
Niederuster, Hafen und Greifensee
Kreisel mit Springbrunnen im Zentrum von Uster
Uster ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittel erschlossen. So führen die vier Linien S5, S9, S14 und S15 der S-Bahn Zürich nach oder über Uster; am Wochenende verkehrt zudem die Nachtlinie SN5. Die einzelnen Linien verkehren im Halbstundentakt, so dass stündlich acht Züge nach Zürich sowie sechs Züge ins Zürcher Oberland führen. Mit den Linien S5 und S15 gelangt man in rund 11 Minuten ins Zentrum von Zürich.

In Uster selbst stehen den Reisenden sieben lokale und sechs regionale Buslinien zur Verfügung.

Der Greifensee wird durch das Kursschiff Maur-Uster-Maur erschlossen.

Individualverkehr
Trotz seiner Grösse ist in Uster nur eine Verkehrsampel zu finden. Alle bis auf eine wurden in den letzten Jahren durch teilweise phantasievoll gestaltete Verkehrskreisel ersetzt, was Uster auch überregional als „Kreiselstadt“ bekannt machte.

Ebenfalls überregional bekannt sind die zehn Bahnübergänge, welche mehr als 40 Minuten in der Stunde geschlossen sind. Als einzige Alternative dazu befindet sich vor dem Feuerwehr-Depot eine Unterführung, die allerdings nur 3.25 m hoch ist. Dies führte in den Achtzigerjahren zum sarkastischen Slogan: "«Uster – Die lebendige Stadt hinter der Barriere»".

Die im Norden angrenzende Oberlandautobahn (A53) erschliesst die Stadt mit drei Abgängen, welche ausserhalb der Stadt in die drei Hauptverkehrsachsen münden.

Infrastruktur
Als einer der 12 regionalen Feuerwehrstützpunkte hat die Ustermer Feuerwehr die Aufgabe, die Ortsfeuerwehren der umliegenden 14 Gemeinden bei grösseren Schadensereignissen und im Oel-/Chemiewehrbereich logistisch und personell zu unterstützen.

Neben der Kantonspolizei und Seepolizei besitzt Uster eine eigene Stadtpolizei, die für kommunale Aufgaben zuständig ist und die Kantonspolizei unterstützt.

Das Spital Uster ist für die medizinische Versorgung des oberen Glatttales und des Zürcher Oberlandes mit insgesamt rund 135"000 Einwohnern zuständig.

Auf dem Sportgelände Buchholz sind eine Sporthalle, Hallenbad, Reitanlage mit Halle, Tennis-, Squash- & Badmintonplätze, sowie Boccia- und Minigolfbahnen beheimatet. Zudem bietet die Stadt zwei Freibäder.

Kunst, Kultur
Trotz der Nähe zur Stadt Zürich besitzt die Stadt Uster ein eigenes reiches Angebot an kulturellen und kulinarischen Höhepunkten (vor allem Restaurants).

Musik
Insbesondere für Jazzliebhaber gehört Uster zu den wichtigsten Zentren, da Uster nicht nur einen der bekanntesten Jazz-Clubs besitzt, sondern auch das Schweizerische Jazzmuseum, das SwissJazzOrama beheimatet. 2001 wurde die Stadt für ihre Stadt- und Raumplanung mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet.

Im Bereich der klassischen Musik gibt es in Uster ein reges Konzertleben: Neben den Konzerten der Kulturgemeinschaft Uster (KGU) beleben verschiedene Konzertreihen das Kulturleben der Landstadt am Greifensee. Hier seien das "Orgelfestival Uster" mit den fünf Orgelkonzerten im Spätsommer, die Reihe "must – Musiker aus Uster für Uster", das "PAM – Platz für andere Musik" sowie die Reihe "Sonntagskonzerte" der reformierten und der katholischen Kirchgemeinde erwähnt.

In den letzten Jahren konnten sich in Uster und Umgebung mehrere Festivals etablieren, an denen vorwiegend Rockmusik gespielt wird.

Sehenswürdigkeiten
Weingut und Garten beim Schloss, Nossikon im Hintergrund
Reformierte Kirche in Uster
Brauerei von 1859
Gasthof Krone Nossikon, Tavernenrecht seit 1786
Stadtpark
Auf einem Hügel südlich des Stadtzentrums, thront als Wahrzeichen das Schloss Uster, mit Rebberg und der reformierten Kirche am Fusse, über der Stadt.
Mit dem Industrielehrpfad besitzt Uster ein interessantes Anschauungsobjekt für die industrielle Vergangenheit der Region, welche vor allem in der Baumwollverarbeitung lag. Zwei dieser ehemaligen Industriegelände wurden inzwischen unter Beibehaltung der alten Bauten zu Wohnsiedlungen umgestaltet. Die Umnutzung dieser Gelände zu den Siedlungen "Im Lot" und "Arche Nova" waren mit ein Grund für den Erhalt des Wakkerpreises, einer Auszeichnung des Schweizer Heimatschutzes.

Eisenbahnfreunde dürften sich für die wieder instandgestellte Lokremise von 1857 interessieren. Dieses Gebäude mit fünf Lokständen, welche um eine Drehscheibe angeordnet sind, ist die älteste Ringsegmentremise der Schweiz; die "Genossenschaft Lok-Remise Uster" betreut das Ensemble in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton Zürich. Seit 1995 dient das Gebäude dem Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland als Remise und Werkstatt für die Dampflokomotiven.

Auch die 1977 stillgelegte Brauerei P. Bartenstein AG "(Uster Bräu)" ist einen Besuch wert.

Sonstiges
Partnerschaften
Uster ging im Jahr 2000 eine Städtepartnerschaft mit Prenzlau (Deutschland) ein. Der Partnerschaftsvertrag wurde am 29. Oktober 2000 vom damaligen Bürgermeister Prenzlaus, Jürgen Hoppe, und der damaligen Stadtpräsidentin Usters, Elisabeth Surbeck-Brugger, unterzeichnet. Am 19. Oktober 2004 wurde dieser Vertrag von Hans-Peter Moser, Bürgermeister von Prenzlau, Elisabeth Surbeck-Brugger, Stadtpräsidentin von Uster, und Hansjörg Baumberger, Stadtschreiber von Uster, um fünf Jahre bis Ende Juni 2010 verlängert.

Naherholung & Freizeit
Zur Naherholung stehen den Ustermern der See, das Stadtparkgebiet mit zwei Weihern und mehr als sieben Wälder zur Verfügung.

Sport

Für individuelle sportliche Aktivitäten bietet die Region den See mit den Möglichkeiten für Radtouren, Inlineskating, Schwimmen, Rudern, Segeln, Surfen etc. sowie Laufparcours im Wald, Vitaparcours, Finnenbahn, 400-m-Laufbahn, Hallenbad und Freibäder, Golfrange, Minigolf, Squash-, Tennis- & Badmintonplätze. Überdies bietet Uster zwei Fussballplätze, Sportstadion, und Sporthalle, ist Austragungsort für Geländesportarten wie Triathlon und Langstreckenlauf und beheimatet mehr als 76 Sportvereine.

Sehr erfolgreich schneiden erfahrungsgemäss die Sportler des Ustermer Schwimmvereins an nationalen und internationalen Wettkämpfen ab.

Der städtische Unihockeyverein UHC Uster bestreitet seine Spiele in der höchsten Schweizer Spielklasse, der Swiss Mobiliar League. Auch im Handball ist Uster mit der Frauenmannschaft des TV Uster in der Swiss Premium League vertreten.

Im Jahr 1998 fanden in Uster die offiziellen Halbmarathon-Weltmeisterschaften statt.

Märkte
Neben dem Frühlingsmarkt, und der "Uster-Messe" im Herbst, findet jeweils am letzten Donnerstag im November und dem anschliessenden Freitag der "Uster Märt" statt (der zweite Markttag ist somit alle paar Jahre der 1. Dezember). Dieser seit 1099 bestehende Jahrmarkt war ursprünglich Bauernmarkt und Tierschau. Heutzutage gibt es neben dem klassischen Marktbetrieb auch einen grossen Karussell- und Fahrgeschäftebetrieb, so dass dieser Anlass inzwischen zu den grössten Jahrmärkten der Schweiz zählt.

Persönlichkeiten
* Martha Dewal-Hürlimann, Baden-Württembergische Kammersängerin
* Jakob Gujer, genannt Kleinjogg (1716–1785), Bauer und Reformer der Landwirtschaft
* Ernst Kappeler (1911–1987), Schriftsteller
* Hedi Lang (1931–2004), Nationalratspräsidentin und Regierungsrätin
* Otto Schaufelberger (1901–1987), Lehrer und Volksdichter
* Heinrich von Wild (1833–1902), Physiker und Meteorologe
* Adrian Nikci (1989), Fussballspieler

Literatur
* Paul Kläui: "Geschichte der Gemeinde Uster". Orell Füssli, Zürich 1964
* Hans Martin Gubler: "Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich. Band III: Die Bezirke Pfäffikon und Uster". Birkhäuser (KdS 66), Basel 1978, ISBN 3-7643-0991-1
* Anita Färber (Hrsg.): "Uster-Buch 1990". Stadt Uster 1990
* Luk Konrad: "Bildband Uster. Fotos der lebendigen Landstadt am Greifensee". Uster Verlag, Uster 1996
* Hans Thalmann: "Uster zum Beispiel. Neue Wege politischer Führung". Paul Haupt, Bern 1999, ISBN 3-258-06077-0
* Michael Köhler: "Die städtebauliche Entwicklung Usters vom Fabrikdorf zur Stadt. Unter Einfluss der Glatttalbahn zwischen 1856 und 1916". Dissertation, Universität Zürich 2005 ()


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 15.09.2019 12:18 von den Wikipedia-Autoren.
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