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UNHCR: Regierungen müssen mehr Geld für Flüchtlingsversorgung geben

Schweiz
09.10.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Genf (dpa) - Die Vereinten Nationen haben die Staaten aufgerufen, mehr Geld für die Versorgung von Flüchtlingen bereitzustellen. Wie das UN-Flüchtlingshilfswerk am Dienstag in Genf mitteilte, konnten bisher nur 39 Prozent des für das laufende Jahr angepeilten Budgets eingeworben werden. Das Flüchtlingshilfswerk geht davon aus, dass bis Jahresende noch rund 700 Millionen Euro dazu kommen. Nötig wären aber insgesamt noch 3,92 Milliarden Euro. «Die Geberfinanzierung fällt zunehmend, während die Zahl der gewaltsam Vertriebenen weltweit steigt», sagte ein Sprecher. Laut dem Flüchtlingshilfswerk sind derzeit 71,4 Millionen Menschen von Flucht und Vertreibung betroffen. Bis Ende des Jahres könnten es laut dem Bericht fast 80 Millionen Menschen sein.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk wird mit Spenden finanziert, die wichtigsten Geber sind dabei Staaten. So hat etwa Deutschland für 2018 rund 116,5 Millionen Euro bereitgestellt, die Europäische Union etwa 388 Millionen Euro. Größter Geber sind die USA mit 1,129 Milliarden Euro.

 

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