Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Roubaix

Frankreich, Roubaix
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  




Die nordfranzösische Stadt "Roubaix" (niederländisch Robaais) liegt im Département Nord, nahe der belgischen Grenze. In der Vergangenheit erlangte Roubaix als Textilzentrum internationale Bekanntheit. Trotz des Zusammenbruches der französischen Textilindustrie ist die Stadt eine wichtige Ausbildungsstätte für Fachleute in dieser Branche und hat sich außerdem zu einem national bedeutenden Standort des Versandhandels entwickelt.

Zusammen mit Lille, Villeneuve d"Ascq und Tourcoing bildet Roubaix einen Ballungsraum mit ungefähr einer Million Einwohnern und ist Teil des Gemeindeverbunds "Lille Métropole Communauté urbaine". Roubaix selbst hat 97.952 Einwohner (2006), welche "Roubaisiens" genannt werden.

Etymologie
Für die Mehrzahl der Etymologen steht der Name „Roubaix“ für „Bach in der Ebene“. Er lässt sich von den zwei germanischen Worten „Ros“/„Ross“, eine sumpfige oder grüne Ebene beschreibend, und „Bach“/„Bais“ ableiten.
Die Ursprünge der Stadt müssen folglich am fruchtbaren Ufer eines Baches liegen, so zum Beispiel am "Riez de Favreuil" oder "Trichon".

Unabhängig von seiner etymologischen Bedeutung ist der Name Roubaix seit dem 9. Jahrhundert historisch gesichert und kommt in zahlreichen Variationen vor. Die beiden am häufigsten genutzten Formen des Stadtnamens während des Frühmittelalters waren jedoch "Rosbais" und "Rosbacum".Théodore Leuridan: "Histoire des seigneurs et de la seigneurie de Roubaix", S. 21ff.

Geographie
Lage von Roubaix im Gemeindeverbund "Lille Métropole Communauté urbaine"

Geographische Lage
Die Stadt liegt in einer sehr flachen Landschaft (30 Meter über NN) in knapp drei bis vier Kilometer Entfernung zur belgischen Grenze am nordwestlichen Rand der Agglomeration um Lille, dem Hauptort des Départements Nord. Nachbargemeinden sind im Nordwesten und Norden Tourcoing, im Nordosten Wattrelos, im Osten Leers, im Südosten Lys-lez-Lannoy, im Süden Hem sowie im Südwesten Croix.

Das Zentrum von Lille liegt über Straßenverbindungen circa zehn bis zwölf Kilometer südwestlich des Stadtzentrums von Roubaix. Die belgischen Städte Tournai (Osten) und Kortrijk (Norden) liegen jeweils ungefähr 22 Kilometer entfernt. Bis zur Hauptstadt Paris sind es 215 Kilometer.

Geologie
Roubaix liegt in einer in Ost-West-Richtung verlaufenden Synklinale, die nach Süden und Südosten in Richtung Tournai zur aus paläozoischem Kalkstein bestehenden "Mélantois-Tournaisis"-Antiklinale ansteigt. Die Senke, in der sich Roubaix befindet, besteht vor allem aus Schwemmland holozänischen Ursprungs.

Es flossen nur kleine Wasserläufe wie der Trichon im Stadtgebiet, die durch die Industrialisierung der Stadt im 19. Jahrhundert stark ausgebeutet und kanalisiert wurden. Für eine gesicherte Wasserversorgung der Stadt musste eine Kanalverbindung zwischen der Deûle über die Marque und der Schelde hergestellt werden, die zusätzlich über eine direkte Verbindung nach Lille mit Wasser gespeist wurde.

Stadtgeographie
Roubaix wuchs im Mittelalter in einem nach Norden ausgerichteten Halbkreis über den historischen Stadtkern hinaus, der um den Platz zwischen der ehemaligen Burg und der "Église Saint-Martin" lag. Diese südliche Grenzlinie wurde noch bis ins 18. Jahrhundert hinein eingehalten. Die Stadt dehnte sich vor allem nach Norden und Westen weiter aus. Die Industrialisierung und der damit entstandene Bedarf an der Erschließung billiger Grundstücke für Fabriken und Arbeiterwohnungen ließ das Wachstum der Stadt schließlich auch in südliche Richtung fortschreiten.

Im Südosten der Stadt erhebt sich das Terrain leicht an der sogenannten "Montagne de Barbieux", die die Ausdehnung der Stadt in dieser Richtung nur unwesentlich verzögerte. Auf der gegenüberliegenden Seite des flachen Hügels entstand die Gemeinde Croix.

Die Bebauung des Stadtzentrums ist aufgrund des mittelalterlichen Ursprungs stark verwinkelt. Eine geometrisch geplante Anlage des Stadtgebietes ist vor allem in den industriellen und ärmeren Arbeitervierteln um den Stadtkern herum zu erkennen.

Das heutige Stadtgebiet wird im Osten (teilweise), Norden und Nordwesten vom um die Stadt führenden Canal de Roubaix begrenzt.

Geschichte
→ "Hauptartikel: Geschichte von Roubaix"

Ansicht der Stadt aus dem Jahr 1699. Links ist die Burg, rechts davon das Hospiz "Sainte-Elisabeth" und im Zentrum die Kirche "Saint-Martin" zu erkennen.
Roubaix wurde erstmals im Jahr 863 n. Chr. als "Robacum" auf einer Karte erfasst. Zu dieser Zeit war die kleine Stadt in Flandern bereits dem Bistum von Tournai angegliedert. Ihr Ursprung reicht jedoch bis in römische Zeit zurück, in der sie als Zentrum einer Vielzahl kleiner Siedlungen zu einem Lehen heranwuchs, das von lokalen Herrschern administriert und ausgebaut wurde.

Roubaix wuchs vor allem im 15. Jahrhundert unter der Regentschaft Pierres von Roubaix zu einer Stadt heran, in deren Kern sich die Burganlage und die alte Kirche "Saint-Martin" befanden. Ihr Schicksal war eng mit dem der Häuser von Burgund und Flandern verbunden.

Nach dem Ende des Hauses von Roubaix im 16. Jahrhundert wurden die Stadt und das umliegende Lehensgebiet durch Heirat von Familie an Familie weitergereicht. Sie blieben jedoch Gegenstand vor allem des flandrischen Interessenbereichs.

Der Grundstein für Roubaix’ industriellen Erfolg während des 19. Jahrhunderts wurde 1469 durch die Verleihung der Rechte zur Textilproduktion und zum Textilhandel durch Karl den Kühnen gelegt. Seit dieser Zeit wuchs die Stadt langsam zu einem regionalen und im Laufe des 19. Jahrhunderts zu einem weltweiten Zentrum der Textilindustrie heran. Aus dieser Blütezeit stammen ihre Beinamen „Manchester des Nordens“ und „Stadt der Tausend Schornsteine“. Die Bevölkerung verfünfzehnfachte sich während ihres industriellen Aufschwungs, der seinen Höhepunkt im Jahre 1911 mit der Ausrichtung einer internationalen Ausstellung der Textilindustrie sowie als Sitz der Wollbörse (heute in Australien) hatte.

Dem wirtschaftlichen Höhepunkt der Jahre der Belle Epoque folgte durch die Okkupation im Ersten Weltkrieg ein kurzzeitiger Einbruch. Die Rohstoffe, Produkte und Maschinen der lokalen Industrie wurden konfisziert und nach Deutschland gebracht. Nach nur kurzer Erholungsmöglichkeit erlitt Roubaix dasselbe Schicksal im Zweite Weltkrieg. Ein Großteil der Bevölkerung floh vor der heranrückenden deutschen Armee – es verblieben lediglich 15.000 Personen in der Stadt. In der Zeit der Besetzung war Roubaix ein regional wichtiges Zentrum der Résistance. So wurde ihr ehemaliger Bürgermeister Jean-Baptiste Lebas als Mitglied der Résistance festgenommen und starb 1944 in einem deutschen Gefangenenlager.

Es setzte nach den beiden Weltkriegen jedoch ein erneuter Aufschwung ein, der sich bis in die späten 60er Jahre halten konnte. In den frühen 70er Jahren begann, bedingt durch billigere internationale Konkurrenz und das Aufkommen der synthetischen Fasern, der rasante Zusammenbruch der französischen Textilindustrie, der erhebliche Arbeitslosigkeit in der gesamten Region nach sich zog.

Ende des 20. Jahrhundert begann ein Strukturwandel der Stadt, die sich aus der Krise zu einem regionalen Handelszentrum entwickelt hat und verstärkt Akzente auf die eigene Geschichte, Kunst und Kultur setzt. Unter dem Motte „la ville renouvelée“ (deutsch: "die erneuerte Stadt") werden die Stadtverschönerung und -modernisierung in Angriff genommen.

Bevölkerung
Roubaix liegt in Nord, dem bevölkerungsreichsten Département Frankreichs.

Lange Zeit war Roubaix die bevölkerungsreichste derjenigen Städte Frankreichs, die keine Präfektur eines Départements oder Unterpräfektur eines Arrondissements waren. Es steht diesbezüglich heute (2008) an dritter Stelle hinter Villeurbanne und Montreuil.



Bevölkerungsentwicklung
Langfristige Entwicklung
Nachdem Roubaix bis ins späte Mittelalter das Dasein eines Provinzstädtchens geführt hatte, stieg seine Bevölkerung durch die wachsende Bedeutung der regionalen Textilherstellung im 16. und 17. Jahrhundert auf 8.091 Einwohner im Jahr 1800 an. Diese Entwicklung nahm durch die Errungenschaften der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stark zu. Bereits 1842 umfasste die Bevölkerung ungefähr 20.000 Einwohner und überstieg in den 1850er Jahren die 30.000, bis Roubaix schließlich im Jahr 1900 124.000 Einwohner zählte.Philippe Waret und Jean-Pierre Popelier: "Roubaix de A à Z." S. 36 und S. 150 Die gesetzliche Integrierung der belgischstämmigen Einwohner (circa 50 % der damaligen Stadtbevölkerung) sowie der stetige Zuwachs ausländischer Arbeitssuchender aus ganz Europa und den maghrebinischen Staaten förderte diesen Zuwachs. Die wirtschaftlichen Krisen der Textilindustrie und Kohleförderung während der Zwischenkriegszeit und der 1960er und 1970er Jahre führte jedoch zu einer stetigen Abnahme der Bevölkerung.

Das starke Bevölkerungswachstum leitete eine Phase der Urbanisierung und die Bildung einer Agglomeration in der Region zwischen Tourcoing, Roubaix und Lille ein, die 1967 zur Bildung des Gemeindeverbunds "Lille Métropole Communauté urbaine" führte.

Bevölkerungsstruktur
Roubaix ist aufgrund seiner industriellen Vergangenheit ein wahrer "Melting pot" des Nordens. Bereits ihre Grenznähe führte zu einem hohen Anteil flämischer Zuwanderer. Außerdem kamen ab dem 19. Jahrhundert Gastarbeiter aus ganz Europa (vor allem Portugal, Italien und Polen) und nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Magrheb. In den vergangenen Jahrzehnten stieg auch der Anteil asiatisch-stämmiger Einwohner.

Der Anteil ausländischer Bürger, der für Menschen mit muslimischer Religionsangehörigkeit auf 50 % geschätzt, von offizieller Seite jedoch mit 30 % angegeben wurdePhilippe Waret und Jean-Pierre Popelier: "Roubaix de A à Z." S. 177, hat sich zu einem bedeutenden politischen und sozialen Thema für die Stadt entwickelt. Es bestehen Schätzungen eines Anteils ausländischer Einwohner von weit über 80 %.Luc Gruson: "L"Islam en France." ADRI, 2000, ISBN 2-11-004646-5Jonathan Laurence und Justin Vaïsse: "Intégrer l"islam." S. 40, Odile Jacob, 2007, ISBN 978-2-7381-1900-1

"→ Siehe auch: Geschichte von Roubaix, Islam in Frankreich"

Sprache
Obwohl die Region während ihrer Geschichte mehrfach unter der Herrschaft Flanderns stand "(→ siehe auch: Französisch-Flandern)", blieb die französische Sprache durchgängig als Alltagssprache erhalten.

Roubaix liegt im Gebiet des picardischen Sprachraumes. Vor allem die Ausprägung namens "Rouchi" beziehungsweise "Ch’ti" der Region Lille wird in Roubaix gesprochen; das "Ch’ti" beinhaltet u. a. eine Aussprache des scharfen -s- als -sch-. Die französische Sprache ist jedoch die im Alltag üblicherweise verwendete Sprache.

Politik
Kantone
Roubaix ist Teil des Arrondissements von Lille. Sein kommunales Territorium ist in vier Kantone aufgeteilt:
* Der Kanton Roubaix-Centre
* Der Kanton Roubaix-Nord, mit einem Teil der Stadt Wattrelos
* Der Kanton Roubaix-Est, mit einem Teil der Stadt Wattrelos
* Der Kanton Roubaix-Ouest, mit den Gemeinden Croix und Wasquehal

Roubaix ist außerdem in 27 Viertel "(quartiers)" aufgeteilt.

Bürgermeister von Roubaix
Die folgende Liste enthält die Bürgermeister der Stadt seit 1901. Eine vollständige Liste befindet sich unter Liste der Bürgermeister von Roubaix.

Eugène Motte war einer der bekanntesten Bürgermeister der Stadt

Im März 2008 wurde René Vandierendonck vom "Parti socialiste" (Liste "Roubaix Ensemble") mit 55,43 % der Stimmen im Amt bestätigt. Er setzte sich im zweiten Wahlgang gegenüber den Kandidaten der UMP (26,52 %) und der Grünen (18,06 %) durch. vom 17. März 2008. Auf www.nord-pas-de-calais-picardie.france3.fr auf www.linternaute.com

Städtepartnerschaften
* Bradford, Großbritannien, seit 1969
* Covilhã, Portugal, seit 2000
* Mönchengladbach, Deutschland, seit 1969
* Prato, Italien, seit 1981
* Skopje, Mazedonien, seit 1973
* Verviers, Belgien, seit 1969

* Darüber hinaus hält das „Collège Jeanne D"Arc“ einen jährlichen Austausch mit dem Kolleg St. Thomas in Vechta
Das Goethegymnasium Weißenfels hält einen Austausch mit dem Lycee Boudelaire in Roubaix, der alle zwei Jahre stattfindet.

Wirtschaft
Die Stadt verdankt ihre Entwicklung der Textilindustrie, deren Bedeutung jedoch in letzter Zeit stark abgenommen hat. Als Folge davon ist die Bevölkerungszahl stark zurückgegangen (siehe Abschnitt "Bevölkerung").

Die lokale Wirtschaft begann sich bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu verändern und konnte so den wirtschaftlichen Einbruch der späten 60er und 70er Jahre und u. a. durch den neuen Markt des Versandhandels (frz. "vente par correspondance", V.P.C.) teilweise auffangen. Roubaix wuchs in diesem Bereich zu einem europaweit bedeutenden Standort heran und brachte Unternehmen wie "La Redoute", "Auchan" und "3 Suisses" hervor. Weitere lokal bedeutende Einkaufszentren sind "L’Usine" und das Designer-Outlet "Mac-Arthur-Glen".

2002 hatte Roubaix eine Arbeitslosenquote von 22,4 %.

Verkehr
Verkehrsachsen der Stadt
Die "Avenue Jean-Lebas" verbindet den alten Stadtkern mit dem Bahnhof.
Hauptverkehrsachsen sind in Ost-Südwest-Richtung der "Boulevard Gambetta" und der "Boulevard du Général de Gaulle", der entlang eines alten, jedoch aufgegebenen Kanalbauprojekts entstanden ist. Nach Norden führen die Hauptachsen entlang der Prachtstraßen "Avenue Jean-Lebas" (Verbindung zum Bahnhof), "Avenue des Nations Unis" und der "Rue de Tourcoing". In südlicher Richtung sind vor allem die drei nahezu parallel verlaufenden Straßen "Rue Louis Jouffroy", "Rue de Lannoy" und "Rue Pierre de Roubaix" zu nennen. Über die am Kanal entlang laufende Schnellstraße (frz. "voie rapide urbaine"), die zur A 22 führt, sollen die Hauptverkehrsachsen in Südwest-Richtung nach Lille entlastet werden.

Eine schnelle Verbindung zu den Städten auf belgischer Seite besteht nur über die A22/E17 nach Kortrijk. Tournai ist auf direkter Linie nur über Landstraßen mit Roubaix verbunden.

Die im Norden und Südwesten liegenden Stadtzentren von Tourcoing bzw. Lille sind nicht nur für den Straßenverkehr sondern auch für den Schienenverkehr richtunggebend. So bestehen entlang dieser Achsen eine Bahnlinie sowie eine Metro- und eine S-Bahnlinie.

Fernverkehr
Roubaix ist an ein besonders dichtes Netz von Autobahnen angebunden: In Frankreich aus Richtung Süden (Paris, Arras) die A 1 und A 22, aus Südosten (Valenciennes, Cambrai) die A 23, aus Nordwesten (Dunkerque) die A 25, in Belgien aus Richtung Nord (Oostende, Brügge) die A 17, aus Nordosten (Antwerpen, Gent) die A 14 und aus Osten (Brüssel, Tournai) die A 8.

Roubaix verfügt über einen Bahnhof "(Gare Jean Lebas)", der die Stadt an die regional wichtige Verbindung Tourcoing-Roubaix-Lille anbindet und von deren Endpunkten der Zugang zum europäischen Schienennetz ermöglicht wird.



Nahverkehr
Außerdem führt die Métro-Linie 2 durch Roubaix, die sie ebenfalls mit Tourcoing und über Croix und Mons-en-Baroeul mit Lille verbindet, sowie die Straßenbahn-Linie R, die in Roubaix beginnt und in einem S-förmigen Bogen über Wasquehal und Marque-en-Baroeul nach Lille führt (die Linien 2 und R kreuzen sich in Wasquehal und treffen in den Bahnhöfen "Gare Lille Europe" und "Gare Lille Flandre" wieder aufeinander). Die Station "Roubaix Eurotéleport" am "Boulevard Gambetta" ist der Knotenpunkt dieser beiden Linien in Roubaix. Der öffentliche Personennahverkehr in der Stadt wird durch das Nahverkehrsunternehmen Transpole abgewickelt.

Wasserstraßen
In einem Bogen um die Stadt herum führt der Canal de Roubaix, der zur Zeit – finanziert von einem europäischen Programm („Blue Links“) – neugestaltet wird und für die Schifffahrt im Laufe des Jahres 2008 wieder freigegeben werden soll. Der im 19. Jahrhundert fertiggestellte Kanal hatte bis in die 80er Jahre eine große Bedeutung für die Versorgung der lokalen Industrie mit Rohstoffen und Kohlen. Er verbindet Roubaix mit der Schelde im Osten und über die Marque mit der Deûle im Westen.

Der knapp 1,5 km lange Canal de Tourcoing zweigt vom Canal de Roubaix im Nordwesten der Stadt am " Quai des Mariniers" unweit des "Boulevard de la République" in Richtung des Stadtzentrums von Tourcoing nach Norden ab.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
2001 wurde Roubaix in die Liste der „Französischen Städte und Länder der Kunst und der Geschichte“ aufgenommen.

Profanbauten
"Das Rathaus von Roubaix"
Das erste Rathaus der Stadt wurde in einem sanierten Flügel des ehemaligen Krankenhaus Sainte-Élisabeth mit einer Säulenhalle und Kolonnaden eingerichtet. Die Baufälligkeit des mittelalterlichen Gebäudes sowie die wachsenden Anforderungen der Stadtadministration führten zur Errichtung eines Neubaus durch den Architekten Dewarlez im Jahr 1845. 60 Jahre lang hatte das Rathaus hier seinen Sitz. 1869 entstand das „kleine Rathaus“ (frz. "petit hôtel de ville") an der "Grand’Place" gegenüber der Kirche "Saint-Martin". Es wurde auf den Überresten des Hospitals "Sainte-Élisabeth" errichtet.

Das Rathaus
Der Bau eines größeren Rathauses wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erwogen. Es wurde ein Übereinkommen mit der "Chambre de Commerce" (dt. "Handelskammer") abgeschlossen, welche ebenfalls nach einem neuen Sitz suchte und seit 1876 in einer hölzernen Baracke untergebracht war.
Der Architekt Ernest Thibeau aus Roubaix entwarf 1903 die Baupläne für das neue Gebäude, die einen Seitenflügel für die Handelskammer auf der Seite der "rue du Château" vorsahen. Als am 24. November 1907 der Grundstein für das zentrale Rathausgebäude gelegt wurde, konnte die Handelskammer bereits ihren neuen Sitz beziehen.
Wegen seiner schlechten Gesundheit musste Thibeau sich vom Bauprojekt zurückziehen, das Victor Laloux übergeben wurde. Laloux hatte am Bau des Pariser Bahnhofs "Orsay" und des Rathauses von Tours teilgenommen und gehörte der architektonischen Schule der "Beaux-Arts" an. Er wurde durch den Architekten Dubois aus Roubaix unterstützt. Acht Monate nach der Übergabe des Projekts im Jahr 1905 präsentierte Laloux einen überarbeiteten Entwurf der Pläne Thibeaus.

Das fertige Rathausgebäude wurde am 30. April 1911 durch den Wirtschaftsminister eingeweiht, der anschließend die Internationale Ausstellung Nordfrankreichs im "Parc Barbieux" eröffnete. Der damalige Bürgermeister Eugène Motte beschrieb die beeindruckende Fassade während der Einweihungsfeier mit den folgenden Worten:
"„Es war unser Anliegen, dass der Fries des Rathauses an alle Körperschaften des Handwerks und des Handels erinnert, die die Symphonie des Gewerbes von Roubaix bilden. Die sechs imposanten Basreliefs die das Rathaus krönen, sind der Spiegel selbst des alltäglichen Lebens der Bewohner. Wollkämmer, Fadenhersteller, Weber, Färber, Schwerarbeiter, Spediteur können sich in diesem Werk aller Bildhauer des Nordens wieder erkennen.“"„Nous avons voulus que la frise de l’hôtel de ville rappelât tous les corps de métier et de négoce qui forment la symphonie du travail roubaisien. Les six bas-reliefs imposants qui couronnent l’hôtel de ville sont le miroir même de la vie quotidienne des habitants. Peigneurs, filateurs, tisseurs, teinturiers, hommes de peine, expéditeurs peuvent se mirer dans cette œuvre de tous les sculpteurs du Nord .“" Eugène Motte am 30. April 1911. Aus: Philippe Waret und Jean-Pierre Popelier: "Roubaix de A à Z", S. 98f

Ein Jahr nach der Einweihung des neuen Rathauses starb Motte und das Amt ging an den Sozialisten Jean-Baptiste Lebas über. Eugène Motte wurde jedoch, wie weitere Persönlichkeiten der öffentlichen Lebens von Roubaix, im Wandgemälde "„La charte des Drapiers“" (1914) von Jean Joswph Weerts im Pierre-de-Roubaix-Saal des Rathauses verewigt.

Das Rathaus wurde in den 90er Jahren langwierig restauriert und die Fassade vom Ruß der Industrie- und Verkehrsabgase befreit, um ihren weißen, aus den Steinbrüchen des nordfranzösischen Ortes Lezennes stammenden Stein wieder zum Vorschein zu bringen.

"Der Bahnhof"
Der Bahnhof von Roubaix
Der Bahnhof von Roubaix (frz. "la gare de Roubaix") wurde am 1. September 1888 eröffnet und gab der schnell wachsenden Stadt neben einer besseren Anbindung an das lokale Schienennetz ein weiteres architekturelles Kunstwerk. Der Bahnhof wurde im kunstvollen flämischen Stil des späten 19. Jahrhunderts (weitere Beispiele sind die Bahnhöfe von Arras (1895) und Tourcoing (1905)) gebaut. Das Bahnhofsgebäude besteht aus einer Haupthalle mit einer Höhe von 17 Metern, deren Vorraum über eine breite, mit Fenstern versehene Front erhellt wird. Auf den Giebel der Halle stützt sich ein zehn Meter hoher Campanile der auf drei Seiten mit Uhren versehen ist. Zu beiden Seiten der Haupthalle befinden sich neoklassiche Pavillons. Die Großverglasung auf der Rückseite des Bahnhofs wurde während des Rückzuges der deutschen Truppen im Jahr 1918 zerstört und daraufhin nicht wieder hergestellt.

Langwierige Verhandlungen der Eisenbahngesellschaft mit der Stadt führten dazu, dass im Jahr 1911 eine Straße vom Bahnhof zur "Grand"Place" gebaut wurde. Diese Achse, die 1946 zur Prachtstraße ausgebaute "Avenue Jean-Lebas", dominiert heute noch das alte Zentrum der Stadt.

"Der Friedhof von Roubaix"
"→ Hauptartikel: Cimetière de Roubaix"

Der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgrund der starken Ausdehnung des Stadtgebietes und des enormen Bevölkerungszuwachses im Osten der Stadt angelegte Friedhof beherbergt an die 30.000 Grabstätten. Er ist vor allem wegen seiner über 500 Mausoleen nennens- und sehenswert, da er über die größte Anzahl dieser Grabkapellen in Europa verfügt. Er spiegelt mit seinen reich gestalteten Grabstätten die Blütezeit des Textil- und Handelszentrums des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts wider.

"Weitere Bauwerke"
* Das "Vélodrome" im "Parc des Sports" ist der Zielpunk des Radklassikers Paris-Roubaix.
* Das "Fabrikungetüm" des Industriellen Louis Motte-Bossut, in dem sich heute das „Zentrum der Archive für die Welt der Arbeit“ (frz. "Centre des archives du monde du travail") befindet, zeigt die Bemühungen, das kulturelle Erbe in das neue Gesicht der Stadt einzubinden.

Sakralbauten
"Die Kirche Saint-Martin"
Die Kirche "Saint Martin" gegenüber dem Rathaus
Die "Église Saint-Martin", an der "Grand"Place" gegenüber dem Rathaus, ist das älteste Gebäude der Stadt und war lange Zeit die einzige Kirche von Roubaix. Ihre Ursprünge liegen im späten 9. Jahrhundert, jedoch gibt es keine Überreste aus dieser Zeit. Im 14. Jahrhundert wurde das kleine und primitive Kirchengebäude durch eine "hallekerk", bestehend aus drei sich ähnelnden Kirchenschiffen, die sich zu einer Halle zusammenschlossen und einen Glockenturm trugen, erweitert. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche unter der Leitung des Architekten Charles Leroy erweitert und umfasst seitdem fünf Kirchenschiffe.
Die Kirche behergergt einen mehrfarbigen, hölzernen, aus Anvers stammenden Altarretabel von Johannes dem Täufer sowie mehrere Grabmäler mit kunstvoll gestalteten Deckplatten, darunter die der ersten Herrscher von Roubaix.

Für die portugiesische Gemeinde Roubaix’ werden Messen auf Portugiesisch angeboten.

"Weitere Kirchen"
In Roubaix befinden sich außerdem die Kirchen "Église Saint-Joseph" "(Rue de France)", die "Église Saint-Jean-Baptiste", die "Église Saint-François", die "Église du Saint-Rédempteur" "(Quartier du Pile)", die "Église Saint-Sépulcre" "(Quartier Epeule)" sowie die Kapelle "Sainte-Bernadette" an der Avenue Alfred Motte.

Für die polnische Gemeinde wurde die "Église Notre-Dame de Czestochowa" in der "Grand-Rue" errichtet.

Protestantische Kirchen befinden sich in der "Rue des Arts" aus dem Jahre 1871, am "Boulevard de Reims" und in der "Rue du Collège".

"Weitere religiöse Bauwerke"
In Roubaix befinden sich zahlreiche Moscheen der muslimischen Gemeinde. Die größte ist die Moschee La Sunna in der "Rue Saint-Maurice". Außerdem findet man die Moscheen Abou Bakr "(Place Faidherbe)", Da’wa "(Rue Archimède)", Arahma "(Rue d"Anzin)" sowie Gebetsräume in der "Rue Brame" und im "Quartier Epeule".

Roubaix beherbergt des Weiteren zwei buddhistische Tempel: Eine laotische Pagode in der "Rue de Tourcoing" sowie einen Tempel der kambodschanischen Gemeinde. Außerdem befindet sich eine weitere vietnamesische Pagode in der "Rue Daubenton".

Museen
Das Musée d"Art et d"Industrie
Das "Musée d"Art et d"Industrie" (deutsch: "Museum für Kunst und Gewerbe") befindet sich in einem ehemaligen Schwimmbad im Art-Déco-Stil und zeigt in seiner Dauerausstellung lokale und überregionale Kunst sowie die Geschichte der lokalen Textilindustrie.

Das "Musée du Jaquard", das in der "Manufacture des Flandres" der ehemaligen Craye S.A. entstanden ist, ermöglicht einen Einblick in die Textilherstellung vom späten 19. bis ins späte 20. Jahrhundert. Die Craye S.A. war vor allem für die Herstellung von Jaquardstoffen bekannt und belieferte unter anderem Christian Dior. auf www.lillemetropole.fr (französisch)

Denkmäler
* Das Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Résistance in Roubaix.
* Das Denkmal für den Industriellen, Abgeordneten und bekannten Bürgermeister der Stadt, Eugène Motte (1860–1932) gegenüber des „Zentrums der Archive für die Welt der Arbeit“. Ein Modell des Denkmals befindet sich untern den Ausstellungsstücken im Museum für Kunst und Gewerbe.

Es befinden sich weitere Denkmäler auf dem Friedhof von Roubaix, darunter eines für die Toten von Arbeitsunfällen und eines für die Toten der beiden Weltkriege.

Parks und Grünanlagen
Blick von der "Avenue du Peuple Bèlge" auf den nördlichen Teil des "Parc Barbieux"
Roubaix wurde 2002 vom Conseil national des villes et villages fleuris mit vier Blumen ausgezeichnet und so in die Liste der "villes et villages 4 fleurs" aufgenommen. auf der Webseite der "villes et villages fleuris" (französisch/englisch) Außerdem gewann die Stadt im selben Jahr mit dem vielfältigen und umfassenden Baumbestand des "Parc Barbieux" den "Grand Prix National de l"Arbre".

Der "Parc Barbieux" ist die grüne Lunge der Stadt. Auf einer Fläche von 34 Hektar finden sich zahlreiche Pflanzen- und Tierarten. Entlang einer Seenlandschaft verlaufen schön gestaltete Promenaden. Der Parc Barbieux ist ab 1878 aus einer Tunnelbaustelle für den "Canal de Roubaix" entstanden. Er ist die größte städtische Parkanlage Frankreichs nördlich von Paris.

Außerdem finden sich in der Stadt viele kleinere Parks und Grünanlagen. So zum Beispiel der "Parc du Nouveau Monde" im "Quartier de l"Hommelet" mit einer Fläche von 4,5 Hektar, der zahlreiche exotische Pflanzenarten beherbergt sowie Pflanzen, die früher zur Textilfärbung verwendet wurden. Oder der ehemalige Klostergarten "Square de la Visitation", der auf einer Fläche von 13.000 m², von den hohen Backsteinmauern eines Altersheimes umgeben ist, jedoch für jeden offen steht.

Mit dem "Jardin Chlorophylle" verfügt Roubaix über eine pädagogische Gartenanlage, in der den Besuchern verschiedene Pflanzenarten und der Naturschutz nahegebracht werden.

"Weitere Grünanlagen"
* Der "Square Catteau" (13.500 m²) am Gericht
* Der "Parc du Brondeloire" (3 Hektar) im Stadtviertel "Epeule" im Westen der Stadt
* Der "Parc Cassel" (14.200 m²) im Stadtviertel "Alma" mit vorwiegend regionalem Pflanzenbestand
* Der "Square Destombes" (10.500 m²)
* Der "Squares de Carihem" (4.800 m²)
* Der "Squares de la Potennerie" (10.000 m²)

Medien
Durch die unmittelbare Nähe und enge Verknüpfung der Städte des Ballungsraumes Lille werden zahlreiche Printmedien aus dem Hauptort des Départements auch in Roubaix gelesen. Dazu gehören z. B. "La Voix du Nord" "Pays du Nord" oder "Liberté Hebdo" sowie weitere Zeitungen und Zeitschriften mit regionalem Bezug.

Die aus Roubaix stammenden Tageszeitung "Nord Éclair" (ursprünglich "Journal de Roubaix") hat ihren Sitz in der "Rue du Général Sarrail". Sie wurde 1856 auf Initiative des Druckereibesitzers Alfred Reboux als katholische Tageszeitung gegründet. Am 5. September 1944 erschien die erste Ausgabe unter dem heutigen Namen; sie dehnte ihr Redaktionsgebiet im Laufe der 60er und 70er Jahre auf die gesamte Region und bis über die belgische Grenze hinaus (1961 in Tournai) aus. 1993 übernahm der "Nord Eclair" die Tageszeitung "Nord Matin" und dessen Leserschaft. 2000 wurde der "Nord Eclair" in die Mediengruppe "La Voix du Nord" integriert. auf www.nordeclair.fr (französisch)

Sport
Das Vélodrome, in dem das Radrennen "Paris-Roubaix" endet
Roubaix ist in sportlicher Hinsicht vor allem aus dem Radsport bekannt. Die Radrennbahn von Roubaix ("Vélodrome" im "Parc des Sports") ist jeweils das Ziel von Paris-Roubaix, einem der ältesten und berühmtesten „Eintagesklassiker“ der Welt. Roubaix brachte vor allem in diesem Sport erfolgreiche Athleten hervor. So z. B. Charles Crupelandt (1886–1955), der aus der „Hölle des Nordens“ zweimal als Sieger hervorging. Seit 2007 ist die Stadt Roubaix Sponsor des Continental Teams "Roubaix Lille Métropole".

Der Fußball hatte in Roubaix ebenfalls seine Höhepunkte. Heutzutage (2008) befindet sich kein Fußballverein aus der Stadt mehr in einer der sechs höchsten Ligen Frankreichs, aber zwischen 1900 und 1950 war die Stadt eine der Hochburgen des französischen Fußballs: Racing Club, Excelsior AC und CO Roubaix-Tourcoing holten Titel in Meisterschaft und Pokal in die Stadt. Im Jahr 1933 standen sich mit Excelsior und Racing zwei Mannschaften aus Roubaix im Pokalfinalspiel in Paris gegenüber – Excelsior ging daraus als Sieger hervor.

Auch im Rudersport konnte Roubaix in der Vergangenheit Erfolge erzielen. So gelang es dem Vierer mit Steuermann des Ruderclubs "Cercle de l"Aviron de Roubaix", bei den Ruderwettbewerben der Olympischen Spiele im Jahr 1900 die Goldmedaille zu gewinnen.

Bildung
Die Stadt verfügt nur noch über wenige weiterführende Einrichtungen; allerdings befinden sich zahlreiche Bildungsangebote in ihrer nahen Umgebung, insbesondere in den Universitätsstädten Lille, Villeneuve-d"Ascq sowie auf belgischer Seite Courtrai.

Die Textil-Hochschule "École nationale supérieure des arts et industries textile" (ENSAIT), im 19. Jahrhundert als "Ecole nationale des arts et industries" gegründet, setzte sich im Laufe der Jahre gegenüber zwei weiteren Instituten der Textilindustrie, dem "Institut technique de Roubaix" (ITR, seit 1885) und dem "Institut Turgot" (seit 1879), durch. Das ITR ließ sich in Villeneuve-d‘Ascq nieder und benannte sich in ESTIT um. ENSAIT bildet heutzutage ungefähr 65 % der französischen Textilingenieure aus.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur ENSAIT befindet sich die technische Fachhochschule "École supérieur des arts appliqués et du textile" (ESAAT). Diese staatliche Einrichtung wird von einer Zweigstelle der privaten internationalen Modeschule ESMOD am "Boulevard du Général Leclerc" ergänzt.

Außerdem haben sich mehrere Institute der Universitäten Lille II "(Droit et Santé)" und Lille III "(Université Charles de Gaulle)" mit Schwerpunkt Informations- und Kommunikationstechnik in der Stadt niedergelassen.

Das am 30. September 1956 eingeweihte und 1973 nach dem aus Roubaix stammenden Schriftsteller Maxence Van Der Meersch benannte "Lycée Maxence Van Der Meersch" verfügt über einen normalen sowie über einen technischen gymnasialen Zweig "(Bac SLT)" mit der Ausbildungsrichtung Biologie. Der Schulkomplex ist auch, nicht nur aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft zum Vélodrome, stark in der sportlichen Nachwuchsarbeit – vor allem im Radsport – engagiert.

Söhne und Töchter der Stadt
Jean-Baptiste Lebas
* Jean Alavoine (1888–1943), Radsportler
* Bernard Arnault (* 1949), Unternehmer und Milliardär
* Marie-Christine Blandin (* 1952), Politikerin der französischen Grünen und Senatorin
* Étienne Chatiliez (* 1952), Filmregisseur und Drehbuchautor
* Charles Crupelandt (1886–1955), Radrennfahrer und zweimaliger Gewinner des Paris-Roubaix-Rennens
* Stanislas Dehaene (* 1965), Neurowissenschaftler und Professor am "Collège de France"
* Georges Delerue (1925–1992), Filmkomponist
* Raymond Dubly (1893–1988), Fußballnationalspieler
* Prudent Joye (1913–1980), Leichtathlet
* Jean-Baptiste Lebas (1878–1944), Bürgermeister der Stadt und Kämpfer der Résistance
* Philippe Lefebvre (* 1949), Organist
* René Libeer (* 1934), Boxer
* Louis Loucheur (1872–1931), Politiker und Mitbegründer des heutigen Unternehmens Vinci
* Eugène Motte (1860–1932), bedeutender Industrieller und Bürgermeister der Stadt
* Pierre Pflimlin (1907–2000), promovierter Jurist und französischer Politiker
* Jacques Pollet, (1922-1997), Autorennfahrer
* Raymond Schmittlein (1904–1974), französischer General und Politiker
* Maxence Van Der Meersch (1907–1951), Schriftsteller
* Marcel Verfaillie (1911–1945), französischer Kommunist und ein Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus im Zweiten Weltkrieg
* Gaby Verlor (1921–2005), Chansonnière und Komponistin

Literatur
* Philippe Waret und Jean-Pierre Popelier: "Roubaix de A à Z". Editions Alain Sutton, Saint-Cyr-sur-Loire, 2006, ISBN 2-84910-459-0
* Michel David (u. a.): "Roubaix: cinquante ans de transformations urbaines et de mutations sociales". Presses Universitaires du Septentrion, Villeneuve d"Ascq, 2006, ISBN 2-85939-926-7


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.08.2019 12:13 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Sie war schon Hauptstadt des Herzogtums Normandie. Heute ist die antike römische Siedlung eine Industrie- und Hafenmetropole mit sorgsam versorgten Wunden aus dem Krieg, die man der bezaubernden Fachwerk-Metropole (170.000 Einwohner) nicht mehr ansieht.
Raus mit den Rädern in die hohle Gasse vor unserem Dorfferienhaus in Ganzeville, wo ein Renault schon zu breit ist, um ein Zweirad passieren zu lassen: Nach 100 Metern haben wir einen idyllischen Weg entlang der Kuhweiden, auf denen die Kälber vor
Man sieht dem Städtchen (20.000) Einwohner) den verblichenen Glanz des frühen Mittelalters nicht auf den ersten Blick an. Eine hübsche Hafenpromenade am Ärmelkanal ist auch für ahistorische Besucher attraktiv. Man kann sich Jean Lorrain, den
Wenn die These der britisch-normannischen Ähnlichkeiten noch eines Beweises bedürft hätte: Ganzeville, Standort unsere ersten Ferienhauses dieser Normandie-Tour, ist die Stein gewordene Indizienkette. Hier könnte der bedächtige Barnaby genauso
„Faire le trou normand“ heißt das natürlich eigentlich, wenn man zwischen den Mahlzeiten einen Calvados hebt, oder auch ein paar mehr. Aber längst haben auch in der Normandie Bio, Rauchen verboten und Wellness Einzug gehalten. Alors, erst
Lille (dpa) - Gastgeber Frankreich steht im Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft. Der Titelverteidiger besiegte am Dienstag im Viertelfinale Schweden mit 33:30 (15:16). In der Vorschlussrunden-Begegnung am Donnerstag treffen die Franzosen auf
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will ein Gesetz gegen gezielt gestreute Falschmeldungen («Fake News») in Wahlkampfzeiten. «Ich habe entschieden, dass wir unser juristisches Arsenal weiterentwickeln werden, um das demokratische Leben vor
Airbus-Chef Tom Enders und andere Verantwortliche des Konzerns sind laut übereinstimmenden Medienberichten im Oktober von Ermittlern als Zeugen angehört worden. Es gehe bei den schon länger laufenden Ermittlungen der französischen Justiz um
Nach einem Fernsehbericht über Menschenhandel mit afrikanischen Flüchtlingen in Libyen fordert Frankreich ein Treffen des UN-Sicherheitsrats. Das sagte Außenminister Jean-Yves Le Drian am Mittwoch in der Pariser Nationalversammlung. Der TV-Sender
Nachdem eine rechtsextremen Gruppe in Frankreich mutmaßlich plante, Anschläge auf Politiker zu verüben, hat ein Richter Terror-Ermittlungen gegen acht Verdächtige eröffnet. Sieben von ihnen bleiben in Untersuchungshaft, ein 17-Jähriger wurde
Beschäftigte des öffentlichen Dienstes haben in Frankreich aus Protest gegen die Regierungspolitik gestreikt und damit auch den Flugverkehr beeinträchtigt. Die Gewerkschaft CGT sprach am Dienstag von 400 000 Teilnehmern an Demonstrationen im
Die scheidende Unesco-Chefin Irina Bokowa hat eine klare Vorstellung, welche Fähigkeiten ihr Nachfolger mitbringen sollte: Geld auftreiben können und eine einigende Persönlichkeit sein. So hat es die Generaldirektorin der UN-Organisation für
Wetter

Paris


(19.08.2019 12:13)

-2 / 1 °C


20.08.2019
-2 / 1 °C
21.08.2019
-1 / 2 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Preisgelder der UEFA N ...
Bitcoin nimmt wieder F ...

Urlaub an der Mosel od ...
Auferstanden aus Rouen ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum