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In Liebe, Zypern

Zypern
Von Norbert Eimer   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Zweigeteilt, dennoch einzigartig: Die Mittelmeerinsel zwischen Europa, Afrika und Asien
Es scheint, als hätten die Götter diese Insel für sich selbst erschaffen: Wie ein Trittstein liegt Zypern da – von hier aus sind es Katzensprünge nach Europa, nach Asien und nach Afrika. Bis zur türkischen Südküste sind es gerade mal 70 Kilometer, nach Syrien 100 Kilometer und nach Ägypten 300 Kilometer. Doch: Wer will schon weg aus Zypern? Hier, wo Aphrodite, die Göttin der Liebe und der Schönheit, nicht von ungefähr dem Meer entstiegen ist.
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Wahrlich: Ein Urlaub auf einer göttlichen Insel.

Zahlreiche langgezogene Kiesel- und Sandstrände, glasklares Wasser unter strahlend blauem Himmel faszinieren den Urlauber, der es ruhig und mit viel Sonne angehen möchte. Die Insel ist ein wahres Klimaparadies, und das zu jeder Jahreszeit. Bedeckte Blumenteppiche aus Narzissen, Gladiolen und Iris hüllen die Inselfelder im Frühjahr ein, wunderschön präsentieren sich dazu die Berghänge. Die Sonne scheint auf Zypern 340 Tage im Jahr – klar, dass sie ihre Bewohner und Gäste im Sommer damit reichlich verwöhnt. Genrell fallen die Temperaturen selten unter 20 Grad. Auch nicht im Herbst, wenn das ganze Eiland nach Früchten und Wein duftet. Der milde Winter zeigt sich mit wild wachsenden Weihnachtssternsträuchern als wahr gewordener Traum vom Paradies.

Zypern macht Lust auf Strandurlaub. Das Baden im Meer ist im Dezember noch immer und im März schon wieder möglich. Das Wasser sauber bis zum Grund. Garantiert wird dies von der EU, die beim Badegewässerbericht Zypern regelmäßig auf Platz eins setzt. Angenehme sommerliche Wassertemperaturen mit bis zu 26 Grad und feinsandige Strände lassen Badeherzen höher schlagen. Dabei ist für jeden etwas dabei, von einsamen Buchten bis zu ausgewiesenen Familienstränden. Ein Highlight der Insel ist die Coral Bay nördlich von Pafos. Hier steht alles im Zeichen des Wassersports. Zahlreiche kleine, romantische Buchten erwarten Paare am Governor´s Beach östlich von Lemesos. Vor allem Familien mit Kindern fühlen sich an den malerischen Buchten nahe Agia Napa und Paralimni wohl. Die kleinen, flach abfallenden Strände erstrecken sich über sechs Kilometer an der Küste entlang.
Wie wäre es mit einer Bootstour rund um die Insel?

Ob zu Wasser oder zu Land – Bewegung wird auf Zypern groß geschrieben. Das Angebot ist so vielfältig wie die Insel: eintauchen in die Welt der Aphrodite, faszinierende Unterwasserwelt mit antiken Häfen, Wracks und artenreichen Flora und Fauna erleben und Schnorcheln oder Surfen – alles ist möglich auf Zypern.

Spannender kann Geschichte nicht sein. Jahrtausende hindurch haben Völker wie Griechen, Perser und Römer und auch Herrscher wie Richard Löwenherz ihre Spuren auf der Mittelmeerinsel hinterlassen: Es gibt viel zu sehen. Die Mosaike von Pafos zum Beispiel. Die Steinbilder erzählen sagenhafte Geschichten und geben einen Eindruck vom prunkvollen Lebensstil der römischen Oberklasse. In 10.000 Jahren wechselvoller Geschichte haben die Zyprioten ihre Identität nie verloren. Die Gastfreundschaft war ihnen immer heilig. Das gilt auch heute noch. In den Tavernen winkt man dem Besucher zu: “Kopiaste – setz dich zu uns, sei unser Gast.”

Mythos Aphrodite
Zypern, das ist auch und gerade die Götterinsel. Aphrodite ist die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Doch kennen Sie die Umstände ihrer Geburt? “Die Schaumgeborene” entstieg bei Petra tou Romiou den Wogen. Diese Geburtsstätte nahe dem Örtchen Pissouri ist zweifellos ein wunderschönes Fleckchen – hellgrauer Kieselstrand, ein markanter, je nach Tageszeit, strahlend weißer oder golden schimmernder Felsbrocken, der sich aus poolblauem Wasser erhebt. Der Sage nach stiftete ihre Mutter, Erdkönigin Gaia, Sohn Kronos an, den eigenen Vater, Uranos, zu entmannen. Als er Uranos´ abgetrennte Geschlechtsteile ins Meer warf, verwandelten sich diese, von den Wellen umspielt, in eine weibliche Schönheit: Aphrodite.
Auf Zypern wird jeder Tourist zum Hobbyarchäologen.

Seit 1974 zweigeteilt

So schön die Insel und ihre Geschichte ist, so unschön ist die jüngste Vergangenheit, die im Jahre 1974 ihren traurigen Höhepunkt erreichte und zur Folge hatte, dass Zypern bis heute zweigeteilt ist. Einen Teil im Norden des Landes halten die Türken militärisch besetzt.

Zurück in die Gegenwart
Zypern, das seit 2004 der EU angehört und seit 2008 auch Euro-Land ist, misst nur 9.251 Quadratkilometer – die Welt in einer Nussschale, die drittgrößte und östlichste Insel im Mittelmeer, dreimal so groß wie Mallorca – aber keine ist so reich gesegnet mit den unterschiedlichsten Landstrichen wie Zypern. Da gibt es goldene Sandstrände, malerische Steilküsten mit bizarren Felsformationen, liebliche Hügellandschaften, Bananenplantagen und Obsthaine. Im Troodos wechseln sich immergrüne Wälder mit ausgezeichneten Wanderwegen, Weinberge und wilde Gebirgsszenarien ab. Und dann die turbulenten Städte und traditionsreichen Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Auf Aphrodites Insel kommt auch im Langzeiturlaub keine Langeweile auf, der Besucher entdeckt täglich Neues.



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