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Hemel Hempstead

Großbritannien, Hemel Hempstead
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"Hemel Hempstead" ist eine Stadt in der englischen Grafschaft Hertfordshire und Verwaltungssitz des Bezirks Dacorum. Sie existiert als Siedlung seit dem 8. Jahrhundert. In der Stadt leben 81.143 (Stand: 2001) Einwohner. Am 11. Dezember 2005 ereignete sich in dem Treibstofflager "Buncefield Depot" nahe der Stadt eine schwere Explosion, welche die Stadt in die internationalen Schlagzeilen brachte.

Geographie
Hemel Hempstead (örtlich auch "Hemel" genannt) liegt zwischen den Flüssen Gade und Bulbourne, ca. 43 km nordwestlich von London Zentrum. Die „West Coast Main Line“ von London nach den Midlands geht durch den Bahnhof von Hemel Hempstead. Quer dazu verläuft der Grand-Union-Kanal. Diese beiden Verbindungen, sowie auch die Fernstraße A41, folgen dem natürlichen Verlauf des Bulbourne-Tals. Hemel Hempstead ist im Osten auch mit der Autobahn M1 verbunden. Die M25 liegt einige Meilen im Süden. Im Norden und Westen finden sich einige Dörfer und Wälder verstreut. Im Süden befindet sich Watford und im Osten St Albans.

Herkunft des Namens
Der Name wird auf den Eintrag "Hamelamesede" aus dem Domesday-Buch zurückgeführt. Im Laufe der Zeit wurde daraus "Hamelhamsted". "Hemel" kommt wahrscheinlich von "Haemele" dem damaligen Landbesitzer (8. Jh). Es wird vermutet, dass "Hempstead" von "Homestead" (Heimatstadt) kommt.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
* Steven Wilson, (* 1967), Musiker und Musikproduzent
* Luke Donald, (* 1977), Profigolfer
* Anthony Davidson, (* 1979), Formel-1-Rennfahrer
* Chris Eagles, (* 1985), Fußballspieler

Der Tanklager-Brand
In den frühen Morgenstunden des 11. Dezember 2005 geriet das Buncefield Depot in der Nähe der Autobahn M1 in Brand. Ursache war gemäß den Untersuchungen eine defekte Füllstands-Anzeige bei einem der Tanks, der die Nacht hindurch aus einer Pipeline nachgefüllt wurde. Sie zeigte ab einem gewissen Zeitpunkt keine Veränderung des Füllstands mehr an, obwohl die Pumpen weiterhin füllten. Dies führte zu einer Überfüllung mit langsamem Überschwappen des Inhalts durch eine Überfüll-Sicherung. Durch Verwirbelungen kam es offenbar zu einer Selbstzündung von Dämpfen, womit der Inhalt des ersten Tankes entzündet wurde. Er barst mit gewaltiger Explosion, und es erfolgten auch noch weitere Explosionen. Insgesamt gerieten sukzessive 20 Tanks in Brand, es war einer der größten Brände Europas seit dem zweiten Weltkrieg. Die direkten Menschenschäden hielten sich in Grenzen, es gab drei Schwerverletzte. Hingegen waren die Verunreinigungen von Luft, Wasser und Boden massiv, auch gesundheitliche Spätfolgen sind nicht auszuschließen.

Quellen



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 19.09.2019 06:51 von den Wikipedia-Autoren.
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