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Die Doku-Fiction-Serie «Mars» zeigt eine Reise zum Roten Planeten

Deutschland
12.10.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Auf dem Mond war der Mensch bereits. Jetzt steht die Eroberung des Planeten Mars bald bevor - jedenfalls in einer Doku-Fiction-Serie aus den USA.

Berlin (dpa) - Er schimmert gelegentlich rötlich an unserem Nachthimmel. Ob es auf dem Mars irgendeine Form von Leben gibt, ist bislang unbekannt - im Juli 2018 entdeckten Wissenschaftler erstmals Wasser in flüssiger Form auf dem Nachbarplaneten der Erde. Bislang hat noch kein Mensch jemals einen Fuß auf ihn gesetzt. Doch das soll sich in naher Zukunft ändern, wie die sechsteilige Doku-Fiction-Serie «Mars» zeigt, die ursprünglich vom US-TV-Sender National Geographic entwickelt wurde. Sie ist in Deutschland ab kommenden Dienstag (20.05 Uhr) beim Fernsehsender Welt zu sehen.

2033: Von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus startet eine Besatzung von sechs Astronauten mit ihrem Raumschiff eine siebenmonatige und von der Erde aus überwachte Reise ins Ungewisse - sie wollen die ersten Menschen sein, die den Mars betreten. Zur Mannschaft gehören Hana Seung, dargestellt von der südkoreanischen Musikerin und Schauspielerin Jihae, Javier Delgado (Alberto Ammann), Amelie Durand (Clémentine Poidatz), Marta Kamen (Anamaria Marinca) und Robert Foucault (Sammi Rotibi). Als die «Daedalus» in die Marsatmosphäre eintritt, versagt allerdings ihr Landesystem.

Bei der Rettung der Besatzung verletzt sich der Kommandant Ben Sawyer (Ben Cotton) schwer. Die Landung erfolgt 75 Kilometer vom geplanten Basislager entfernt, die Mannschaft muss sich zu Fuß durch das unwirtliche Wüstengelände schlagen. Alle sechs Beteiligten bekommen es mit den psychosomatischen Folgen von radioaktiver Strahlung, fehlender Schwerkraft und völliger Isolation zu tun. Sie versuchen, ein neues Zuhause zu errichten, kämpfen aber mit allerlei Unwägbarkeiten - und könnten bei dieser Mission ums Leben kommen.

Die sechsteilige US-amerikanische TV-Dokumentations-Reihe stammt unter anderem von Ron Howard und Brian Grazer. Sie basiert auf dem Buch «How we‘ll live on Mars» von Stephen Petranek (2015), das in Deutschland unter dem Titel «Unser Leben auf dem Mars» erschien. Gefilmt wurde in den USA, in der ungarischen Hauptstadt Budapest, Marokko und in der Antarktis. Regie führte Everardo Gout, der Soundtrack stammt von Nick Cave und Warren Ellis. Die Serie bietet zahlreiche Rückblicke auf das Jahr 2016, auf diverse Apollo-Missionen und gibt Ausblicke auf die Zukunft - auch aus der Sicht von Wissenschaftlern, Visionären und des Autors der Buchvorlage.

Angeblich steckt der Wunsch des Menschen danach, etwas Neues auf dieser Welt oder im Orbit zu suchen oder zu erschaffen, in uns allen - so wird es zu Beginn dieser Doku-Fiction jedenfalls behauptet. Demzufolge scheint es logisch, dass da der Mond nicht mehr ausreicht - auf dem allerdings seit 1972 auch kein Mensch mehr gewesen ist. Die neue glänzende Raumfähre zum Mars wird da schon mal mit einem Cadillac verglichen, und es ist vom größten Abenteuer der Menschheitsgeschichte die Rede - was Hannibal beim Überqueren der Alpen im Jahre 218 vor Christus vermutlich auch annahm.

Manche Aussagen der Crew und einiger Raumfahrtexperten sind jedenfalls von beachtlichem Pathos. Die Serie ist überraschend konventionell gemacht und nüchtern, ohne viel Action erzählt. Drama und Spannung gibt es hingegen, auch eine Prise Humor. Der Mix aus Geschichte, Jetztzeit und Zukunftsvisionen verwirrt jedoch. Die Grundidee klingt aus heutiger Sicht nicht nur utopisch, sondern setzt auch voraus, dass es in 15 Jahren überhaupt Menschen gibt, die auf den Mars reisen wollen, in der Hoffnung, der Nachbarplanet könnte eine Alternative zum Leben auf der Erde sein. Und das, obgleich es dort - nach heutigem Wissensstand - ziemlich ungemütlich ist.

 

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